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100 Jahre Fährhaus Tatenberg |
Am 1. April 2001 kann das "Fährhaus
Tatenberg" bereits auf eine 100-jährige Tradition als Familienbetrieb
zurückblicken.
| Der Tischler Johann Nicolaus
von Deyen hat die Gastwirtschaft "Tode's Fährhaus" am 1. April 1901
erworben und erfolgreich mit seiner Ehefrau Frieda als Schank- und Speisewirtschaft
betrieben.
Das Ausflugslokal wurde, bedingt durch seine reizvolle Lage in den Vier-
und Marschlanden, von Erholungssuchenden aus dem Umland von Hamburg besucht.
Aufgrund der unmittelbaren Nähe zur Doven Elbe und des dortigen Fähranlegers
haben neben den Ausflugsgästen auch die damaligen Wassersportvereine
dieses gastliche Haus genutzt. | In den Kriegswirren wurde
das Gebäude beschädigt und später durch den Besitzer und
seinem Sohn Walther in Handarbeit wieder hergerichtet. Walther von Deyen,
der diesen Betrieb 1947 in der Nachfolge übernahm, hat neben der
Gastwirtschaft noch die Tätigkeit des Posthalters der im Gebäude
befindlichen Poststation ausgeübt. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Elfriede
hat er das Haus ständig modernisiert, um so den immer zahlreicher
werdenden Gästen ein breiteres Spektrum anbieten zu können.
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| Die Tochter Marlene Schwormstedt
und ihr Ehemann Günther, die gemeinsam einen landwirtschaftlichen Betrieb
bewirtschafteten, hatten tatkräftig die vielen gastlichen Aktivitäten
und Veranstaltungen unterstützt. Durch sie wurde das Haus dann in der
dritten Familiengeneration übernommen. Unter ihrer Regie haben sie
das bestehende Angebot erfolgreich erweitert, was von den Gästen gern
angenommen wurde. | Nach einem Brand im Jahre
1976 eröffnete das "Fährhaus Tatenberg" nach fast zweijähriger
Bauzeit am 26. Oktober 1978 im neuen Stil.
Für einen Zeitraum von 15 Jahren wurde das Lokal an Doris und Conrad
Kessler verpachtet, um es dann wieder als Familienbetrieb in die Hände
der Urenkelin des Gründers zu übergeben. | 
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| Seit dem 1. Oktober 1993 wird
diese gastliche Familientradition nunmehr durch Anja Schwormstedt weitergeführt,
die ihr Können von der Pike auf gelernt hat. Neben einer fundierten
Ausbildung als Restaurantfachfrau hat sie ihre Qualifikation durch eine
zusätzliche Lehre als Köchin erweitert. Erfahrungen bei der erfolgreichen
Führung eines gehobenen Gastronomiebetriebes konnte sie während
ihrer Tätigkeit als stellvertretende Restaurantleiterin eines großen
Hotels in Lenggries sammeln. |
Mit der Freude an dieser schönen
Tätigkeit, dem gastronomischen Engagement und der Kreativität,
Gutes ständig noch zum Wohle des Gastes weiter zu entwickeln, wird
dieses Haus nun in der vierten Generation der Familie Schwormstedt mit
Erfolg geführt.
Wir würden uns freuen, wenn wir Ihre
Neugierde auf das "Fährhaus Tatenberg" geweckt haben und wünschen
Ihnen schon jetzt einen angenehmen Aufenthalt in unserem Hause.
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